FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2020 2020-05-25T20:08:34+00:00 Admin ~/ Covid-19 Erwerbsersatzentschädigung für Selbständige: Wie verbuche ich die erhaltenen Taggelder? ~/?x=entry:entry200506-080855 2020-05-06T08:08:55+00:00 2020-05-06T08:08:55+00:00

Bitte eröffnen Sie ein neues Konto im Kontenplan: Bsp. Konto 2857 Taggelder

Der Buchungssatz heisst: flüssige Mittel (Bank oder Postfinance) / 2857

Bitte beachten Sie, dass erhaltene Taggelder steuerpflichtig sind und in der Steuererklärung 2020 angegeben werden müssen! Ich empfehle den Beleg gleich in den Steuerordner ins Register 2020 zu legen!

Kurzarbeitsentschädigung, EO für Selbständige - wann kommt mein Geld? ~/?x=entry:entry200427-144353 2020-04-27T14:43:53+00:00 2020-04-27T14:43:53+00:00

Immer wieder werde ich angefragt, wie lange es dauert bis die Kurzarbeitsentschädigung durch COVID-19 der Arbeitslosenkassen gutgeschrieben wird.

Nach meiner Erfahrung werden die Entschädigungen zwischen 14 und 26 Tagen überwiesen - insofern die ALK alle notwendigen Unterlagen erhalten hat.

Selbständig erwerbende, die über 30 Tage auf die EO-Entschädigung warten, empfehle ich bei der Ausgleichskasse nachzufragen.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die Ausgleichskassen und Arbeitslosenkasse zur Zeit ziemlich überlastet sind.
Auf der Webisite Ihrer Ausgleichskasse / Arbeitslosenkasse finden Sie Informationen, ob es eine Hotline gibt oder in welcher Form die Kontaktaufnahme erfolgen soll.

Musterschutzkonzept für Branchen ~/?x=entry:entry200427-142106 2020-04-27T14:21:06+00:00 2020-04-27T14:21:06+00:00

Bitte beachten Sie die Schutzkonzepte Ihres Berufsverbandes oder entnehmen Sie hier die Informationen vom SECO:

https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/neues_coronavirus/schutzkonzepte.html

Arbeitgebende müssen besonders gefährdete Personen schützen - Gefährdete Arbeitnehmende sollen besonders geschützt werden ~/?x=entry:entry200417-190729 2020-04-17T19:07:29+00:00 2020-04-17T19:07:29+00:00

(Bezugsquelle: ab Seite 31 Artikel 10b und 10c der Erläuterungen zur Verordnung 2 über die Bekämpfung des Coronavirus; Stand 17.04.2020)

Der Bundesrat hat am 16. April 2020 präzisiert, wer besonders gefährdet ist und was im Rahmen der Schutzmassnahmen zu beachten ist.

Als besonders gefährdete Personen gelten gemäss nach aktuellem Kenntnisstand Personen ab 65 Jahren und Personen, die insbesondere folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen und Krebs. 

Die Liste ist nicht abschliessend.

Eine besonders gefährdete Person teilt ihre besondere Gefährdung ihrem Arbeitgeber durch eine persönliche Erklärung mit. Der Arbeitgeber kann ein ärztliches Attest verlangen.

Arbeitgeber ermöglichen besonders gefährdeten Personen, ihre Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. Dazu treffen sie geeignete organisatorische und technische Massnahmen und ermöglichen bei Bedarf angemessene Ersatzarbeit.

Kann die besonders gefährdete Person nur vor Ort arbeiten, müssen die Arbeitgeber Abläufe oder den Arbeitsplatz so anpassen, dass die betroffene Person geschützt ist.

Wenn es nicht möglich ist, dass eine betroffene Person zu Hause arbeitet und sie das Risiko am Arbeitsplatz als zu hoch einstuft, kann sie die Arbeit im Betrieb ablehnen. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall den Lohn weiterbezahlen.

Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer in Abweichung des Arbeitsvertrages und bei gleicher Entlöhnung eine geleichwerte Ersatzarbeit zuweisen, die von Zuhause aus erledigt werden kann.

Ab dem 27. April 2020 dürfen Therapeuten wieder Behandlungen durchführen ~/?x=entry:entry200417-183301 2020-04-17T18:33:01+00:00 2020-04-17T18:33:01+00:00

Bis dahin gilt:

Nur dringend angezeigte medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Therapien (Eingriffe).

Der Bundesrat wird in den nächsten Tagen die Schutzmassnahmen in den einzelnen Bereichen, die gelockert werden, publizieren.
Die Hygiene- und Verhaltensregeln sind weiterhin zu befolgen.

Kantone können in bestimmten Situationen restriktiv Ausnahmen von diesem Verbot erlauben. Für solche Ausnahmen braucht es ein überwiegendes öffentliches Interesse (zum Beispiel für Bildungseinrichtungen und bei Versorgungproblemen) und es müssen umfangreiche Präventionsmassnahmen eingehalten werden.

Unter nachfolgendem Link finden Sie zuunterst die Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19) vom
16. April 2020 und die Erläuterung zur Verordnung 2 vom 17. April 2020 über die Bekämpfung des Coronavirus.

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/massnahmen-des-bundes.html

Stand: 17. April 2020 18:30 Uhr

Erleichterung für selbständig Erwerbende! ~/?x=entry:entry200416-155817 2020-04-16T15:58:17+00:00 2020-04-16T15:58:17+00:00

Bern, 16.04.2020 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 16. April 2020 beschlossen, den Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz auszuweiten. Eine Entschädigung erhalten neu auch die Selbständigerwerbenden, die nur indirekt von den behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, weil sie zwar weiterarbeiten dürfen, aber wegen den Massnahmen weniger oder keine Arbeit mehr haben, wie beispielsweise Taxifahrer.

Durch die behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus sind zahlreiche Selbständigerwerbende mit Erwerbseinbussen konfrontiert, obwohl ihre Erwerbstätigkeit nicht verboten ist. Die bisher beschlossenen Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Bekämpfung des Coronavirus enthalten für sie keinen Ausgleich, was zu existenziellen Schwierigkeiten führen kann. Um Härtefälle zu vermeiden, weitet der Bundesrat den Corona-Erwerbsersatz auf Selbständigerwerbende aus, die nicht direkt von Betriebsschliessungen oder vom Veranstaltungsverbot betroffen sind. Voraussetzung ist, dass ihr AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen höher ist als 10 000 Franken, aber 90 000 Franken nicht übersteigt.

Die Entschädigung ist, wie die bereits bestehende Corona-Erwerbsausfallentschädigung, auf 196 Franken pro Tag, also auf 5′880 Franken pro Monat begrenzt. Der Anspruch entsteht rückwirkend ab dem 1. Tag des Erwerbseinbruchs, frühestens ab dem 17.3.2020, und endet nach zwei Monaten, spätestens aber mit der Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie. Die Ausgleichskassen können unrechtmässig bezogene Leistungen zurückfordern.

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen/bundesrat.msg-id-78813.html

Auf der Website Ihrer Ausgleichskasse finden Sie die Anmeldung für Selbständigerwerbende/r unter Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung.

Information für Therapeuten: 'Telemedizin' ~/?x=entry:entry200408-162218 2020-04-08T16:22:18+00:00 2020-04-08T16:22:18+00:00

Im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie und vom Bundesrat beschlossene Verhaltensanweisungen sind wir angehalten Abstand zu halten. Auf die ambulante Behandlungen hat diese Regelung massive Umsatzeinbussen zur Folge.

Therapeuten weichen in der Zwischenzeit immer mehr auf Telefon- oder Video-Therapie aus. Das BAG hat ein Dokument zur Abrechnung telefonischer Konsultationen und Empfehlungen für temporäre Lösungen zusammengestellt.

Bitte beachten Sie die Information ‘Kostenübernahme auf räumlicher Distanz während der COVID-19-Pandemie’ des BAG unter diesem Link:

https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/regelung-krankenversicherung.html

Was sind nicht dringend angezeigte medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Therapien (Eingriffe)? ~/?x=entry:entry200407-204350 2020-04-07T20:43:50+00:00 2020-04-07T20:43:50+00:00

Artikel für Therapeuten (Gesundheitsberufsgesetz vom 30. September 2016 (SR 8.11.21; GesBG) 

Folgende Quellen sind für die Antworten massgeblich:

- Verordnung 2 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19)
  (CoVID-19-Verordnung 2) vom 13. März 2020 (Stand am 4. April 2020), Form. 818.101.24
  https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20200744/index.html

- BAG, Erläuterung zur Verordnung 2 vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung 2), Fassung vom 3. April 2020 (pdf)

Behandlungen im gewohnten Rahmen dürfen nicht mehr durchführt werden. Gesundheitseinrichtungen – wie bspw. Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Osteopath (Auflistung ist hier unvollständig!)  – können ihren Betrieb weiterführen (Art. 6 Abs. 3 COVID-19-Verordnung 2 [Stand am 4. April 2020] sowie die entsprechenden Erläuterungen des BAG vom 3. April 2020). 
Die genannte Verordnung hält in Art. 10a Abs. 2 fest, dass es Gesundheitseinrichtungen verboten ist, nicht dringend angezeigte medizinische Untersuchungen, Behandlungen und Therapien (Eingriffe) durchzuführen.

Abs. 3 Als nicht dringend werden Eingriffe angesehen,

a) die zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können, ohne dass bei der betroffenen Person Nachteile zu erwarten sind, die über geringe physische und psychische Beschwerden und Beeinträchtigungen hinausgehen.

b) die überwiegend oder vollständig ästhetischen Zwecken, der Steigerung der Leistungsfähigkeit oder dem Wohlbefinden dienen.

Wer führt in den Gesundheitseinrichtungen den Betrieb weiter? Die Erläuterung des BAG finden Sie unter Absatz 3 Bst.m (Seite 20-21/32).

Ein Auszug für meine Klienten:
Als Gesundheitsfachpersonen gelten neben den erwähnten Arztberufen auch die im Medizinalberufegesetz vom 23. Juni 2006 (SR 811.11; MedBG) geregelten Chiropraktorinnen und Chiropraktoren und deren Praxen (zu den Apothekerinnen und Apothekern vgl. Bst. c) sowie die im Psychologieberufegesetz vom 18. März 2011 (SR 935.81; PsyG) geregelten Psychotherapeutinnen und -therapeuten und Psychologinnen und Psychologen. Daneben sind als Gesundheitsfachpersonen folgende im Gesundheitsberufegesetz vom 30. September 2016 (SR 811.21; GesBG) geregelte Berufe erfasst: Pflegefachfrau und Pflegefachmann, Physiotherapeutin und Physiotherapeut, Ergotherapeutin und Ergotherapeut, Hebamme und Entbindungspfleger, Ernährungsberaterin und Ernährungsberater, Optometristin und Optometrist sowie Osteopathin und Osteopath. Nach kantonalem Recht gelten etwa (dies ist von Kanton zu Kanton verschieden) zusätzlich als Gesundheitsfachpersonen: Akupunkteurin und Akupunkteur, Augenoptikerin und Augenoptiker, Dentalhygienikerin und Dentalhygieniker, Heilpraktikerin und Heilpraktiker, Homöopathin und  Homöopath, Podologin und Podologe, Therapeutin und Therapeut der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), Logopädin und Logopäde, Medizinische Masseurin und  Medizinischer Masseur EFA. Um unnötige Kontakte zu vermeiden, dürfen in Gesundheitseinrichtungen solcher Fachpersonen aber nur Behandlungen und Therapien durchgeführt werden, die aus medizinischer Sicht dringend sind (vgl. Art. 10a Abs. 2). Bei Zulieferbetrieben für Einrichtungen des Gesundheitswesens (z.B. Wäschereien, IT-Unternehmen oder Reinigungsfirmen) handelt es sich nicht um öffentlich zugängliche Betriebe, weshalb sie vom Verbot nicht betroffen sind und ihre Dienstleistungen weiterhin erbringen dürfen. Sollten sie öffentlich zugängliche Empfangsräumlichkeiten haben, sind diese zu schliessen. 

Was heisst das konkret?

Gesundheitseinrichtungen sind generell dazu verpflichtet, in der aktuellen Situation auf nicht dringend angezeigte medizinische Untersuchen, Behandlungen und Therapien (Eingriffe) zu verzichten (Artikel 10a Absatz 2 der Erläuterung [ab Seite 28]):

Gemäss Artikel 10a Absatz 3 der Erläuterung des BAG gelten namentlich Eingriffe als nicht dringend, die zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden können, ohne dass bei der betroffenen Person über geringe physische und psychische Beschwerden und Beeinträchtigungen hinausgehende Nachteile zu erwarten sind (Bst.a). Des Weiteren sind auch Eingriffe, die überwiegend oder vollständig ästhetischen Zwecken, der Steigerung der Leistungsfähigkeit oder dem Wohlbefinden dienen, als nicht dringend einzustufen (Bst.b).
Zulässig sind unter anderem Eingriffe, die bei einer Unterlassung zu einer Verkürzung der Lebenserwartung, zu einer bleibenden Schädigung, zu einem erheblichen Risiko für eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder zu einer notfallmässigen Hospitalisation führen, oder die Lebensqualität in ausserordentlich starker Weise verschlechtern.

Diese Ausführungen lassen einen gewissen Interpretationsspielraum. In diesem Sinne kommen die Erläuterungen zum Schluss, dass es am Ende in der Entscheidungskompetenz der Gesundheitsfachperson liegt, ob ein Eingriff notwendig ist oder nicht.

Als Beispiel: Wurde vor Ausbruch der Corona-Krise ein Patient operiert, der ohne regelmässige und zeitnahe Therapie eine grosse Bewegungsfähigkeit verlieren würde, ist eine Behandlung mit ärztlicher Verordnung weiterhin als zulässig zu erachten. Die Einrichtungen, also Ihre Praxis, müssen die Empfehlungen des BAG betreffend Hygiene und sozialer Distanz einhalten.

COVID-19 - ungewisse Zeit für Unternehmen ~/?x=entry:entry200401-140130 2020-04-01T14:01:30+00:00 2020-04-01T14:01:30+00:00

Zurzeit steht für die Unternehmen an oberster Stelle, die Liquidität zu sichern!

Liquidität sichern heisst – zahlungsfähig bleiben!

Eine Umfrage zeigt: Jedes sechste KMU hält den Konkurs für wahrscheinlich.

In den jetzigen Zeiten stehe ich meinen Klienten auch als Unternehmenscoach zur Seite.
Mit dem Jahresabschluss erkennen Sie, wie rentabel ihre Firma ist/war und wo Einsparungen möglich sind.
Die Buchhaltung ist gerade jetzt ein wichtiges Fundament vorausgesetzt sie ist à jour, so dass jetzt einen Quartalsabschluss gemacht werden kann.

Hier habe ich noch zusätzliche Massnahmen für Sie zusammengestellt:

Inhaltsverzeichnis:
- Kurzarbeitsentschädigung beantragen
- Entschädigung für den Erwerbsausfall für Selbständigerwerbende
- Mietzinsreduktion bei Geschäftsräumlichkeiten beantragen
- Kredit COVID-19 beantragen
- Weitere Massnahmen

Kurzarbeitsentschädigung beantragen

Wer erhält Kurzarbeitsentschädigung?
- Stundenlöhner mit regelmässigem Pensum
- Mitarbeitende im Monatslohn
- Mitarbeitende im befristeten Arbeitsverhältnis
- Lernende
- Arbeitnehmer auf Abruf haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung, wenn das Pensum im Durchschnitt mehr als 20% schwankt, da sie nicht mit einer regelmässigen, arbeitsvertraglich zugesicherten Anzahl Arbeitsstunden rechnen können
- Personen mit Entscheidungsbefugnissen, finanziell am Betrieb beteiligt oder als Mitglied eines obersten betrieblichen Entscheidungsgremium (+ deren Ehegatten) erhalten eine Kurzarbeitsentschädigungspauschale von CHF 3’320.00 (80% von CHF 4150!

Bedingungen
- Nur in ungekündigter Anstellung
- Arbeitsausfall ist voraussichtlich vorübergehend
- Arbeitszeit muss kontrollierbar sein (Zeiterfassung!)

Vorgehen
- Voranmeldung zur Kurzarbeit ausfüllen
- Erst nach Erhalt der Verfügung kann Kurzarbeit auf dem Lohn erfasst werden.
- Abrechnung ‘Antrag auf Kurzarbeitsentschädigung’ ist innert drei Monaten nach Beendigung jeder - - Abrechnungsperiode der ALK abzugeben. ¨
- Auszahlung an Arbeitgeber

Infos zu weiteren Massnahmen der Kurzarbeitsentschädigung gibt es auch auf:
Massnahmen der Kurzarbeitsentschädigung

Formulare für Kurzarbeitsentschädigung (vereinfachte Formulare):
Formulare für Kurzarbeitsentschädigung

- COVID-19 Voranmeldung
- COVID 19 Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung

Weitere Links: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/neues_coronavirus/kurzarbeit.html

Entschädigung für den Erwerbsausfall für Selbständigerwerbende

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall wegen Betriebsschliessung, Kinderbetreuung, Quarantäne und Absage geplanter Veranstaltungen.

Erwerbsausfall wegen Betriebsschliessung
Wenn Sie Ihren Betrieb aufgrund der Covid-19 Verordnung 2, Art. 6, Abs. 2 des Bundesrates schliessen mussten, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall:https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20200744/index.html#a6

Erwerbsausfall wegen Kinderbetreuung
Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil die Fremdbetreuung Ihrer Kinder unter 12 Jahren nicht mehr gewährleistet war, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall, sofern Sie zum Zeitpunkt des Erwerbsunterbruchs in der Schweiz wohnten oder in der Schweiz erwerbstätig waren.

Erwerbsausfall wegen Quarantäne
Wenn Sie die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil Sie ärztlich oder behördlich angeordnet in Quarantäne gehen mussten, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

Erwerbsausfall wegen abgesagter Veranstaltung
Wenn Sie Veranstalter, Zulieferer, Messebauer, Techniker oder freischaffende Künstlerin, freischaffender Künstler sind und Ihre geplante Veranstaltung wegen des Veranstaltungsverbots abgesagt werden musste, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall.

Informationen zu Entschädigung, Voraussetzungen und Antrag erhalten Sie von der Ausgleichskasse Ihres Kantons oder in meinem Blog-Beitrag ‘Was tun als Selbständige bei Erwerbsausfall - Eine Anleitung’ https://bit.ly/2xzUgaT

Von der angeordneten Schliessung sind weiter ausgenommen:
(Vollständige Liste siehe Covid-19 Verordnung 2, Art. 6, Abs. 2:
https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20200744/index.html#a6)

- Lebensmittelläden und sonstige Läden (z. B. Kioske, Tankstellenshops), soweit sie Lebensmittel oder Gegenstände für den täglichen Bedarf anbieten
- Imbiss-Betriebe (Take-away), Betriebskantinen, Lieferdienste für Mahlzeiten und Restaurations­betriebe für Hotelgäste
- Apotheken, Drogerien und Läden für medizinische Hilfsmittel (z. B. Brillen, Hörgeräte)
- Tankstellen
- Werkstätten für Transportmittel
- Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler, Kliniken und Arztpraxen sowie Praxen und Einrichtungen von Gesundheitsfachpersonen nach Bundesrecht und kantonalem Recht
- Hotels

Die SVA Zürich hat eine gute verständliche Aufstellung veröffentlicht:
https://www.svazurich.ch/internet/de/home/produkte/coronavirus-pandemie/coronavirus-pandemie-se.html

Information für Therapeuten
Selbständig Erwerbende in Gesundheitseinrichtungen nach Bundesrecht und kantonalem Recht sind von der COVID-19 Entschädigung Erwerbsausfall ausgenommen!

Verschiedene Verbände haben ein Schreiben dem Bundesrat eingereicht. Bis heute ist die Stellungnahme offen (Stand 31.3.2020).

Der Bundesrat hat gestern, 1.4.2020, in der Medienmitteilung keine Lösung für die ausgenommenen Selbständigen veröffentlicht! Es braucht weiterhin eine Portion Geduld!

Mietzinsreduktion bei Geschäftsräumlichkeiten beantragen

Mit Vermieter der Geschäftsräumlichkeiten sprechen, um eine Mietzinsreduktion oder -Aufschub zu erhalten (bitte schriftlich vereinbaren)

Keine Miete zu bezahlen aufgrund eines Mangels, ist heikel. Vertragsgrundlagen haben sich verändert und die Anwälte sind sich uneinig. Bis eine Entscheidung vor Gericht gefällt wird, dauert er eine Weile.

Längere Nachfrist für Mieter
Um Privatpersonen und Mieter von Geschäftsräumen zu unterstützen, hat der Bundesrat zudem die Nachfrist bei Zahlungsverzug von 30 auf 90 Tage verlängert. Gerät ein Mieter mit der Miete in Verzug, kann ihm der Vermieter nach Ablauf der Nachfrist kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt nur 30 Tage. «Wir wollen Druck wegnehmen», sagte Parmelin.
Die längere Nachfrist gilt für Mieten und Nebenkosten, die zwischen dem 13. März und dem 31. Mai 2020 fällig werden, und «sofern die Mieterinnen und Mieter aufgrund von behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus mit der Bezahlung der Mietzinse in Rückstand geraten».

Weitere Informationen siehe auch: https://www.mieterverband.ch/mv/mietrecht-beratung/ratgeber-mietrecht/fallbeispiele/a-d/corona-geschaeftsraummiete-mietzinsreduktion.html

Kredit COVID-19 beantragen

Der Bund hat ein Garantieprogramm ausgesprochen und ab sofort können Selbständige und Unternehmen den Antrag mit der Selbstdeklaration bei der Hausbank und PostFinance einsenden. Der Notkredit steht ausschliesslich zur Sicherung der Liquidität (Formulare ändern sich fast täglich, daher bitte über diese Seite oder direkt mit Ihrer Hausbank in Kontakt treten). https://www.easygov.swiss/easygov/#/de/landing/covid

Der COVID-19 Kredit hat eine Laufzeit von 60 Monaten und wird mit Stand 31. März 2020 mit 0 Prozent Zins angepriesen. Konditionen und Zinsberechnung werden gemäss Art. 13 der Covid-19 Solidarbürgschaftsverordnung verzinst. Das heisst, der Zins ist variabel!

Die Jahresabschlüsse 2018 / 2019 sind massgebend für den Antrag.

Voraussetzungen für den Antrag sind Unternehmen und Selbständige:
- mit erheblichen Umsatzeinbussen durch COVID-19 (Selbstdeklaration).
- Schweizer Einzelunternehmen, Personengesellschaften, AG und GmbH.
- mit UID (Nummer ist im Handelsregister Auszug ersichtlich), selbständig erwerbende ohne HR-Eintrag lassen die UID weg.
- mit der Gründung vor dem 1. März 2020.
- mit dem Fokus der Liquiditätssicherung, keine Neuinvestitionen.
- welche bis zum COVID-19 keine Insolvenz angemeldet haben.

Der Antrag ist wahrheitsgetreu auszufüllen. Missbrauch/Urkundenfälschung wird mit Busse und Gefängnis bestraft.

Weitere Massnahmen

- Private Darlehen
- Kantone und Orte bieten Kredite an (informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde)
- Fristerstreckung für die Begleichung der Rechnungen der SVA, Mehrwertsteuer
- Fristerstreckung für die Eingabe der Steuererklärung und Bezahlung der Steuern
- Nur noch die effektiven anfallenden Kosten berücksichtigen; Zahlungsziele neu vereinbaren
- Budget / Liquiditätsplanung erstellen, um den Durchblick der Finanzen zu behalten

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf, ich helfe Ihnen gerne weiter:
KMU Management Services Regula Kielhauser
regula.kielhauser@kmu-management.ch

Durchführung von Versammlungen von Gesellschaften während der Corona-Krise ~/?x=entry:entry200401-043059 2020-04-01T04:30:59+00:00 2020-04-01T04:30:59+00:00

Am 23. März 2020 wurde die Verordnung zur Durchführung von Versammlungen von Gesellschaften publiziert. Auch die GmbH’s sind angesprochen.
Versammlungen von Gesellschaften können jetzt anordnen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Rechte ausschliesslich ohne Präsenz am Anlass ausüben.

Schriftlich oder elektronisch.

Die Stimmabgabe kann auf schriftlichem oder elektronischem Weg erfolgen. Alternativ können Teilnehmer angewiesen werden, ihre Stimme von einem Stimmrechtsvertreter ausüben zu lassen.
Eine entsprechende Anordnung muss spätestens vier Tage vor der Veranstaltung mitgeteilt und veröffentlicht werden. Laut Bundesrätin Karin Keller-Suter soll dies den Gesellschaften ermöglichen, ihre Generalversammlungen durchzuführen - ungeachtet der voraussichtlichen Zahl der Teilnehmenden und ohne Einhaltung der Einladungsfrist.
Eine Generalversammlung muss jedoch nach wie vor innert sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres durchgeführt werden. Die Reche der Aktionäre seien in der Schweiz sehr stark geschützt und daran werde nicht gerüttelt, betonte die Bundesrätin.

Was tun als Selbständige bei Erwerbsausfall - Eine Anleitung ~/?x=entry:entry200323-151654 2020-03-23T15:16:54+00:00 2020-03-23T15:16:54+00:00

Sind Sie selbständig Erwerbende oder Erwerbender und ein Corona-Krisenopfer? Es gibt gute Neuigkeiten - ab dem 26.03.2020 können Sie Taggelder beantragen!

Weil Selbständigerwerbende keine Kurzarbeit beantragen können, hat der Bundesrat kurzerhand entschieden, dass Sie unter gewissen Bedingungen Taggelder erhalten sollen. Ausbezahlt werden 80 Prozent des Einkommens, jedoch maximal CHF 196.-, was hochgerechnet einem Monatslohn von CHF 5880.- entspricht.

Die Taggelder können bei der AHV-Ausgleichskasse beantragt werden. Die Kasse zahlt auch das Taggeld aus.

Seit heute (23.03.2020) sind die Informationen und die Anmeldeformulare für die Taggelder zugänglich und ab 26.03.2020 können die Anmeldungen eingereicht werden. Aufgrund der vielen erwarteten Anmeldungen bitten die Ausgleichskassen aber um etwas Geduld. Mit ersten Auszahlungen kann erst ab Mitte April 2020 gerechnet werden.

Die Anmeldungen sind kantonal unterschiedlich geregelt. Um Ihnen die Suche zu vereinfachen, haben wir für Sie die relevanten Links pro Kanton zusammengetragen:

Aargau: https://www.sva-ag.ch/
Appenzell Innerhoden: https://bit.ly/2QEjeMF
Appenzell Ausserhoden: https://bit.ly/2UBjqxI
Bern: https://bit.ly/2QErigA
Basel Land: https://www.sva-bl.ch/de/
Basel Stadt: https://bit.ly/3bvT9Yv
Freiburg: https://bit.ly/39dGDeD
Genf: https://www.ocas.ch/
Glarus: https://bit.ly/2WAlo3I
Graubünden: https://bit.ly/2JeKkG1
Jura: https://www.caisseavsjura.ch/#
Luzern: https://www.ahvluzern.ch/
Neuenburg: https://bit.ly/2Udrm9m
Nidwalden: https://www.aknw.ch/
Obwalden: https://www.akow.ch/
Sankt Gallen: https://bit.ly/2vJCfX1
Schaffhausen: https://www.svash.ch/
Solothurn: https://www.akso.ch/
Schwyz: https://www.aksz.ch/
Thurgau: https://www.svztg.ch/
Tessin: https://www4.ti.ch/dss/ias/ias/
Uri: https://www.svsuri.ch/
Waadt: https://www.caisseavsvaud.ch/
Wallis: https://bit.ly/2J8tFUD
Zug: https://www.akzug.ch/
Zürich:https://bit.ly/2WEq0WG

Kurzarbeit und Entschädigung als Folge des Coronavirus ~/?x=entry:entry200322-170911 2020-03-22T17:09:11+00:00 2020-03-22T17:09:11+00:00

Mich erwischte die Unsicherheit durch die Massnahmen des Bundesrates anfangs März auf dem linken Bein. Drei Tage brauchte ich, um den Fokus wieder auf meine Berufung und Herzensbusiness zu richten:
Meinen Kunden und Kundinnen in diesen schwierigen Zeiten mit Fachwissen als Supporterin zur Seite zu stehen.

Seit anfangs März führte ich viele Telefongespräche mit Unternehmern und Unternehmerinnen, die von einem Tag auf den anderen massive Umsatzeinbussen erlitten haben oder ihren Betrieb schliessen mussten. Ein Gefühl der Ohnmacht und der Starre! Und dennoch, es gibt dutzende von neuen Möglichkeiten - es geht weiter. Ausserordentliche Ideen sind gefragt!

Einer meiner Kunden konnte auf Hauslieferung umstellen, ein weiterer bietet seine Schulungen nun Online via Webinare an. Therapeuten nehmen Videos auf, um ihren Patienten Übungen zu übermitteln, um mit ihnen in Form von Webinaren oder online im Gespräch zu sein.

Es gibt aber auch Geschäfte, die in Bereichen tätig sind, wo weder das eine noch das andere möglich ist. Für diese Betriebe und Firmen mit Umsatzeinbussen mit Mitarbeitenden empfehle ich Kurzarbeit anzumelden. Neu können auch Gesellschafter einer GmbH, welche als Angestellte gegen Entlöhnung im Betrieb arbeiten, Kurzarbeitsentschädigung beantragen: https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-78515.html

Selbständig Erwerbenden wird neu eine Entschädigung durch die EO ausgerichtet: https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/neues_coronavirus.html
Es wird ein paar Tage dauern, bis die kantonalen Behörden ihre Websites aktualisiert haben und die Links für die Formulare aufgeschaltet werden! Es braucht etwas Geduld!

Bei markanten Umsatzeinbussen oder Schliessung empfehle ich,

- das Gespräch mit der Hausbank für ein Darlehen oder Kontokorrent (Konto Überziehung) zu suchen,

- mit dem Vermieter eine Mietzinsreduktion auszuhandeln,

- Ratenzahlungen oder Zahlungsaufschub mit den Gläubigern von offenen Rechnungen zu vereinbaren.

Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen: Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmässigen Akonto Beiträge an die AHV/IV/EO/ALV anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind. Zuständig für die Prüfung der Zahlungsaufschübe und der Reduktion der Akonto Beiträge sind die AHV-Ausgleichskassen.

Soeben erreichte mich eine Email von Markus Hohl, welcher die Petition „Tausende Kleinbetriebe von Kurzarbeitsentschädigung ausgeschlossen, obwohl sie ALV Beiträge zahlen” mit diesem wertvollen Zusatz:

Bundesrat Maurer sagt es klar: wir haben Firmen, die können nicht bezahlen und andere warten auf das Geld und können dann auch nicht bezahlen. Das Ziel ist, dass derjenige, der etwas schuldet, bezahlen kann, damit derjenige, der das Geld zugut hat, auch bezahlen kann. Es geht um Liquidität, damit wir nicht in eine Negativspirale geraten, aus der wir nicht mehr herauskommen.

Wie macht man das, wenn innert Stunden zehntausende Gesuche eingehen? Mit Hilfe der eigenen Bank: sie schiesst als Überbrückung jene durch Corona entstandene Ausfälle vor. Die Bank zahlt, der Bund bürgt. Ganz wichtig: es geht nicht um zusätzliche Kredite oder Giesskannenzahlungen. Konkret werden die Arbeitgeber und Selbständige Kurzarbeitsentschädigungen oder EO-Zahlungen erhalten: bis diese berechnet und ausgezahlt sind, dauert es eine Zeit, die wir jetzt nicht haben. Die Bank schiesst vor und Sie zahlen zurück, wenn das Geld von den Ausgleichskassen eingeht. Sehr pragmatisch: Hut ab vor diesen sofort wirkenden Massnahmen, die wie Bundesrat Maurer deutlich sagt, besonders für Kleinbetriebe da sind.

Die konkrete Vorgehensweise kommt bis nächsten Mittwoch in Form von Weisungen und Notverordnungen, so dass die besagte Liquidität ab Donnerstag zur Verfügung steht. Bundesrat Maurer spricht davon, “zur Bank zu gehen”. Ich rate dringend, das per Mail oder Telefon zu machen, falls die Bank nicht bereits bis am Mittwoch an Sie gelangt: Social distancing.

Mit diesen Massnahmen werden wir die kommenden Wochen überbrücken! Wir schaffen das!
 
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